Künstliche Intelligenz ist in der Arbeitswelt angekommen. Dem Einsatz von KI-Anwendungen wird das Potenzial zugeschrieben, Tätigkeitsfelder, Qualifikationsanforderungen und Berufsbilder grundlegend zu transformieren. Der 14. Band der Publikationsreihe "University - Society - Industry: Beiträge zum lebensbegleitenden Lernen und Wissenstransfer" hinterfragt, wie sich KI-vermittelte Veränderungsprozesse in der Arbeitswelt konkret gestalten.
In 14 Beiträgen werden anhand empirischer Daten Chancen und Problemfelder diskutiert, Vertrauen, Transparenz und Partizipation als zentrale Aspekte der aktuellen Transformationsprozesse analysiert und Impulse zur Gestaltung in konkreten Arbeitsbereichen entworfen. 28 Autor*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen nehmen dabei Effekte aus technologischer, ethischer und sozialer Perspektive in den Blick und ermöglichen eine differenzierte Bestandsaufnahme der Auswirkungen von KI im Arbeitsleben.
KI ist aus dem gesellschaftlichen Diskurs nicht mehr wegzudenken. Forschung zu und Anwendungen von künstlicher Intelligenz haben in den letzten Jahren eine solche Dynamik entwickelt, dass die damit assoziierten technischen Verfahren in die unterschiedlichsten Lebensbereiche Einzug gehalten haben. KI ist omnipräsent - als Hype ebenso wie als Schreckgespenst.
Was Künstliche Intelligenz jedoch im Detail bedeutet und welche Konsequenzen ihr Einsatz im Arbeitsleben konkret nach sich zieht, bleibt dabei vielfach unbeachtet. Wie verändern KI-Systeme die Arbeitswelt? Diese Frage diskutieren die Autor:innen anhand von folgenden Themengebieten:
- Optimierung von Arbeitsprozessen vs. Datenschutz und Schutz der Privatsphäre
- Veränderung von Anforderungs- und Berufsprofilen
- Neue Regularien
- Transparente Entscheidungsprozesse und Partizipation