In her exhibition Soft Zeros, Mimi Onuoha examines the unreliability of archives and the instability of knowledge, exploring how absence and silence - shaped by algorithmic bias, historical denial, and collective forgetting - become meaningful. She points to what has not been collected, asked, allowed, or represented. The artistic intervention consists in brown fingerprints applied to the cover, evoking the image of hands that are dirty from burying and unearthing stories.
Text: Mimi Onuoha/Jess Myers
In ihrer Ausstellung Soft Zeros untersucht Mimi ¿n¿¿ha die Unzuverlässigkeit von Archiven und die Instabilität von Wissen und erforscht, wie durch algorithmische Einseitigkeiten, die Leugnung von Geschichte und kollektives Vergessen entstandene Leerstellen und Schweigen Bedeutung annehmen. Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf das, was nicht gesammelt, erfragt, zugelassen oder dargestellt wurde. Als künstlerische Intervention finden sich braune Fingerabdrücke auf dem Umschlag, die das Bild von Händen nahelegen, die vom Vergraben und Ausgraben von Geschichten schmutzig sind.
Text: Mimi ¿n¿¿ha/Jess Myers