Wer dachte, die Geschichte des Blauen Reiters gut zu kennen, wird mit diesem Buch eines Besseren belehrt: Hier spielen nun die Künstlerinnen im Umfeld des Kreises die Hauptrolle, wird ihr bedeutender Beitrag zur Avantgarde ebenso gewürdigt wie ihr Mut, sich über bestehende gesellschaftliche Konventionen hinwegzusetzen. Zwölf spannende Biografien, die es zu entdecken lohnt.
Gabriele Münter und Marianne von Werefkin gehören inzwischen zum Kanon der deutschen Moderne. Aber wer waren ihre Mitstreiterinnen? In Einzelporträts und übergreifenden Essays erzählt der Band, wie sich die »Blauen Reiterreiterinnen« (Else Lasker-Schüler) gegen widrigste Umstände ein Leben als selbständige Künstlerinnen erkämpften, internationale Netzwerke aufbauten und eigene Strategien umsetzten. Mehr als 150 Werke zeigen, wie sich ihre emanzipierte und revolutionäre Haltung auch auf ihre Kunst übertrug, mit der sie einen eigenen, neuen Zugang zur Welt suchten.